Zudem lassen sich in Vanguard bestimmte Punkte der Map zerstoren

Zudem lassen sich in Vanguard bestimmte Punkte der Map zerstoren

So kann man eine Holzbarrikade wegschie?en, so dass die Sicht auf Gegner frei wird. Von der Zerstorung eines “Battlefields” ist Vanguard aber weit entfernt. Auf vielen Karten haben die zerstorbaren Objekte auch kaum eine Auswirkung auf den Verlauf einer Partie.

Dass die Anzahl der Waffenaufsatze nicht mehr limitiert ist, stellt eine der gro?ten Neuerungen dar. Jeder Waffe stehen zehn Platze fur Dinge wie alternative Magazine, Visiere oder Laufe zur Verfugung. Jeden davon konnen wir jeweils mit einem Aufsatz bestucken.

Ausgeglichen wird die Menge an Aufsatzen dadurch, dass jetzt fast jeder auch negative Aspekte mit sich bringt. Viele davon sogar mehrere, teils drastische Nachteile. Das System bietet viele Freiheiten – und motiviert uns, mit verschiedenen Kombinationen zu experimentieren.

Ob sich das auf Dauer bewahren wird, lasst sich noch nicht sagen. Die Vielzahl moglicher Kombinationen birgt die Gefahr, dass einige davon zu stark werden.

Waffen-Balance: Zum Launch frustrierend

Damit sind wir auch schon bei einem gro?en Problem, mit dem Vanguard aktuell noch zu kampfen hat: Die Spiel-Balance. Derzeit sind einige wenige Waffen im Spiel viel zu stark. Vor allem die STG44 und die MP40 stellen mit den richtigen Aufsatzen alles in den Schatten.

Wahrend vollautomatische Waffen im Normalfall drei bis vier Schusse brauchen, um einen Gegner niederzustrecken, reichen bei diesen Waffen zwei Treffer. Das fuhrt oft zu Frust, weil man selbst in normalen Runden so schnell umfallt, als wurde man den “Hardcore”-Modus spielen.

Die MP40 ist derzeit noch einer der Fluche des Multiplayer-Modus. Denn zusammen mit einigen anderen Waffen ist sie ma?los stark und sorgt bei vielen Spielern fur Frust.

Auch das als gro?e “Revolution” angekundigte “Combat Pacing” macht derzeit noch Probleme. Es lasst uns einzustellen, mit wie vielen Spielern wir in eine Partie geworfen werden. Anders als in fruheren Teilen ist das nicht von der jeweiligen Multiplayer-Karte abhangig. Stattdessen stehen uns die drei Filter-Optionen “Taktisch”, “Angriff” und “Blitz” zur Verfugung. In “Taktisch”-Matches trifft man dabei auf die wenigsten, in “Blitz”-Partien auf die meisten andere Spieler.

In der Theorie ist dieses System nicht schlecht. Praktisch funktioniert es aber noch nicht. Regelma?ig wird man, trotz eines ausgewahlten Filters, in Matches mit mehr oder weniger Spielern geworfen. Das nervt hollisch, weil sich die Gameplay-Erfahrung je nach “Pacing” fundamental unterscheidet.

Wer eine klassische Sechs-gegen-Sechs-Partie spielen mochte, dafur den “Taktisch”-Filter wahlt, dann jedoch in einer “Blitz”-Schie?bude mit 24 Spielern auf jeder Seite landet, verliert schnell die Lust am Spielen.

Spawn-Punkte aus der Holle

Dazu kommen noch Probleme bei der Suche von Spielen. So wirft einen Vanguard standig in Partien, die schon zur Halfte um sind. Und ja, auch das bei vielen Spielern verhasste “Skill Based Matchmaking” (SBMM) gibt es wieder.

Das abdlmatch einloggen SBMM versucht sicherzustellen, dass alle Spieler in einem Match ungefahr gleich gut sind. Das fuhrt allerdings oft dazu, dass man schon nach einer Runde, in der man viele Kills gemacht hat, in eine Partie geworfen wird, in der man kein Land sieht. Einfach, weil das SBMM die Fahigkeiten des Spielers hoher einschatzt als sie tatsachlich sind und ihm dementsprechend viel starkere Gegner vorsetzt.

Das Spawn-System in Vanguard ist ebenfalls ausbaufahig. Oft steht man nach einem Tod direkt in der gegnerischen Schusslinie wieder auf, hat keine Zeit zu reagieren – und segnet erneut das Zeitliche.

Weil die Spawns auch nicht so dynamisch wechseln wie etwa in “Black Ops Cold War”, kann es auf manchen Maps dazu kommen, dass sogenannte Spawn-Traps entstehen. Hei?t: Das gegnerische Team kann Punkte der Karte halten, an denen man ihm aus dem Spawn direkt in die Arme laufen muss.

Die meisten der insgesamt 16 Maps, die zum Start zur Verfugung stehen, sind jedoch gut gelungen. Viele erfordern unterschiedliche Herangehensweisen. Wahrend etwa auf “Das Haus” aggressives Vorgehen meist belohnt wird, muss man auf “Demyansk” aufpassen, nicht von gut versteckten Spielern abgeschossen zu werden.

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